Die Ratte als Haustier

Ratten – anhänglich und clever

Ratte als HaustierRatten sind besonders schlau, und genau das mag ich so an ihnen. Auch, dass sie so schnell zutraulich werden und die Nähe zu ihren Menschen gezielt suchen, um unterhalten zu werden, gefällt mir gut. Für mich ist es schwer nachzuvollziehen, warum manche Menschen beim bloßen Hören des Wortes „Ratte“ erschaudern. Die cleveren Nager sind nämlich alles andere, als ekelhaft. Sie sind sehr reinlich und es macht großen Spaß ihnen dabei zuzusehen, wie sie untereinander kommunizieren, an allem Möglichen empor klettern und mit offenen Augen ihre Welt entdecken. Im Gegensatz zu einer Maus, mit der viel weniger Leute ein Problem haben, kann man mit einer Farbratte richtig viel unternehmen. Ratten werden super gerne im Pullover ihres Besitzers herumgetragen, oft schlafen sie sogar darin. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass eine Ratte eine richtige Bindung zu ihrem Herrchen oder Frauchen aufbauen kann. Vor allem, wenn sie erst einmal heraus bekommen hat, wem die liebe Hand gehört, die sie täglich füttert.

Wovon ernährt sich eine Ratte?

Die Fütterung von Ratten ist sehr unkompliziert, denn die neugierigen Tierchen fressen alles Essbare, was ihnen unter die Nase kommt. Das liegt in ihrer Natur. Zusätzlich zu all den schmackhaften Leckerlis, die ihnen so in den Magen kommen, lieben Ratten spezielles Rattenfutter. Das gibt es in jedem Tierfachhandel, aber auch in allen gut geführten Supermärkten. Kostenintensiv ist anders. Die Preise für eine Packung (800 Gramm) Rattenfutter liegen in etwa bei 4 Euro. Ich komme mit einer Packung Rattenfutter so ungefähr einen Monat aus. Meine beiden Ratten bekommen aber auch viel Obst und Gemüse. Das mögen sie besonders gern, außerdem ist es gesund für sie und bietet den Tierchen eine gute Abwechslung zum klassischen Futter.

Diese 3 Punkte sollten Rattenbesitzer unbedingt erfüllen

Damit sich eine Farbratte als Haustier so richtig wohlfühlen kann, sind drei Dinge unbedingt erforderlich. Als erstes spielt die oben genannte Ernährung selbstverständlich eine wichtige Rolle. Richtig gemütlich wird es für eine Farbratte aber erst dann, wenn sie mindestens einen Artgenossen in unmittelbarer Nähe – sprich, im selben Käfig hat. Ratten sind Rudel-Tiere und in Einsamkeit werden sie auf Dauer unglücklich. Auch der regelmäßige Umgang mit einem Menschen kann den mit einem Artgenossen nicht ersetzen. Wer sich für die Anschaffung einer Ratte interessiert, sollte sich darum besser an den Gedanken gewöhnen, Besitzer von gleich zwei munteren Ratten zu werden. Dritter und letzter großer Schritt, um eine Ratte (oder auch mehrere Ratten) glücklich zu machen ist es, sie zu unterhalten. Ratten sind super schlau. Ihr Gehirn ist sehr aktiv und will gefordert werden. Viel Auslauf und gute Klettermöglichkeiten sollten darum zum normalen Tagesablauf von Farbratten gehören.

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Ein gesunder und schlanker Hund

Wenn der Hund zu viel wiegt

Diese Situation kennen die meisten Hundebesitzer nur zu gut. Besteht die Hoffnung auf ein Leckerchen, setzt der Hund seinen berüchtigten Hundeblick auf, lehnt den Kopf mit hängenden Ohren an Frauchen oder Herrchen und wedelt freudig mit dem Schwanz. Kaum jemand kann da noch widerstehen und schwupps, landet mal wieder ein Leckerchen beim Hund. Dabei ist es wichtig, auf die Linie seines vierbeinigen Freundes zu achten, denn Übergewicht ist auch für Tiere sehr ungesund.

Viele Gründe für Übergewicht

Wer seinem Hund also zu oft und zu viel vom Essen abgibt, der riskiert, dass der Vierbeiner zu dick wird. Kleine Bissen von der eigenen Mahlzeit oder extra für Hunde hergestellte Leckerchen, alle diese Zwischenmahlzeiten sind wahre Kalorienbomben für den Hund. Allerdings kann nicht nur die falsche Ernährung für einen übergewichtigen Hund der Grund sein. Auch frisch kastrierte Rüden und Hündinnen neigen häufig zu Fettleibigkeit ebenso wie diverse Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes oder eine Schilddrüsenunterfunktion. In jedem Fall gilt, setzt der Hund schnell Fett an, muss sein Besitzer auf eine entsprechend angepasste, gesunde Ernährung achten.

Das „Zu Viel“ erkennen – und handeln

Ein besonders guter und einfacher Indikator um zu überprüfen, ob der Hund zu viel wiegt, ist der Rippen Test. Hierbei werden die Rippen und die Wirbelsäule des Hundes abgetastet. Wenn man hier schon etwas suchen oder oder gar in der Masse wühlen muss, ist das ein sicheres Anzeichen für zu viel Fett unter der Haut. Ein gesunder Hund mit guter, schlanker Figur hat leicht fühlbare Rippen und eine spürbare Wirbelsäule, welche man jedoch nicht sieht. Von oben betrachtet sollte der Hund eine deutliche Taille besitzen.

Fettleibigkeit verhindern

Besitzer sollten es nie auf die leichte Schulter nehmen, wenn ihr Hund Übergewicht hat. Fettleibige Hunde haben häufig viel schneller gesundheitliche Probleme, zum Beispiel mit den Gelenken, dem Herz oder auch Diabetes, und leben auch kürzer als schlanke Hunde. Neigt der Hund also dazu, schnell Fett anzusetzen, sollten seine Besitzer entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen, auch wenn dies meistens recht schwer fällt. Das Schlimmste sind die Leckerchen, auf sie sollte gänzlich verzichtet oder von der Hauptmahlzeit des Hundes abgezogen werden. Von einer Radikalkur wird jedoch abgeraten. Ein Trick hierbei kann sein, dass man die Hälfte des Hundefutters mit gekochtem Gemüse ersetzt. So hat der Hund noch die gewohnte Menge zu fressen aber deutlich weniger Kalorien dabei. Auch Light Futter nach Absprache mit einem Tierarzt ist eine Lösung.

Wer also einen gesunden und schlanken Hund haben möchte, sollte auch auf dessen gute Linie achten. Mit einer gesunden Ernährung, reduzierten Leckerchen und vor allem viel Bewegung können Besitzer mithelfen, dass es ihrem vierbeinigem Freund lange gut geht.

Unsaubere Katzen nicht bestrafen

Was tun wenn Kater Felix unsauber ist?

Kater Felix Eigentlich ist es doch ganz klar: eine Katze geht um ihr Geschäft zu erledigen auf ein Katzenklo. Als so selbstverständlich sehen es zumindest viele Menschen, wenn sie sich einen Stubentiger in ihr Heim holen. Doch unsaubere Katzen und „das kleine Malheur“ sind ein recht weit verbreitetes Problem, sogar bei älteren Katzen, die zuvor sauber waren. Da heißt es Nerven und Geduld bewahren, und auf keinen Fall wütend reagieren.

Die Katze – majestätisch und sensibel zugleich

Wenn eine Katze plötzlich unsauber wird und ihr Geschäft eben nicht mehr in ihr Katzenklo macht, hat dies häufig, für uns ganz banale, Gründe. Katzen sind von Natur aus nämlich extrem sensible und feinfühlige Tiere. Schon auf kleine Unstimmigkeiten können sie, je nach Charakter, mit ungeheuer viel Stress reagieren. In diesen Fällen kann eine Folge davon eben auch das Unsauber werden sein. Veränderungen, die ein solches Verhalten verursachen, können zum Beispiel schon das bloße Austauschen der Sofagarnitur sein, oder eine Dekoration, die die Katze erschreckt. Häufige Gründe sind der Umzug in eine andere Wohnung oder die Anschaffung eines weiteren Haustieres und sei es eine weitere Katze als Spielgefährte. Die möglichen Ursachen für eine plötzlich unsaubere Katze sind also sehr vielfältig.

Jegliche Bestrafung ist kontraproduktiv!

Wenn Felix plötzlich nicht mehr ins Katzenklo macht, sollte man seine Katze in keinem Fall bestrafen. Anschreien, am Nackenfell schütteln oder das Tier gar mit der Nase in ihr Malheur zu stupsen bringt nämlich keinen erzieherischen Erfolg. Im Gegenteil, es kann die ganze Angelegenheit sogar verschlimmern, weil die Katze Angst vor ihrem Halter bekommt und das Vertrauen in ihn verlieren könnte. Statt also die Katze zu bestrafen gilt es in erster Linie, die Ursache für ihr Fehlverhalten zu finden und sie gegebenenfalls daran zu gewöhnen. An ein weiteres Haustier zum Beispiel sollte der Stubentiger langsam und ruhig gewöhnt werden, damit er Zeit hat, den neuen Hausbewohner kennen zu lernen. Bei neuen Möbeln brauch die Katze Zeit, bis sie sich daran gewöhnt hat. Wenn sie direkt neben ihrem Katzenklo machen sollte, kann es durchaus sein, dass dieses Klo der Katze nicht gefällt, vielleicht ist es zu klein oder es sind mehrere Katzen im Haushalt und nur eine Toilette steht zur Verfügung. Ein entsprechend neues, größeres Katzenklo schafft hier meist schon Abhilfe. Auch der Standort ist wichtig, das Klo sollte an einem ruhigen Platz stehen. Denn genau wie Menschen gehen Katzen am liebsten ganz für sich und ungestört auf die Toilette. Katzen sind unglaublich saubere Tiere, das muss man immer bedenken, und die Tiere selbst stört die Unsauberkeit am meisten.

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